Welche Behältnisse für
Futter & Wasser ?
Futter & Wasserbehältnisse
sollten grundsätzlich leicht zu reinigen sein und keine
Möglichkeit bieten, das sich Reste festsetzen, somit
eignen sich am besten Näpfe und Gefäße aus Glas,
Keramik (glatt) und aus rostfreiem Metall (im
Zoofachgeschäft erhältlich).
Natürlich dürfen die Behältnisse keine Schadstoffe
abgeben, somit sollten Sie auf Näpfe aus dem
Zoofachmarkt zurückgreifen.
Vorteilhaft ist es, wenn die Behältnisse unten breiter
sind als oben, oder unten (meist bei Edelstahlnäpfen)
eine Gummilippe haben, denn dann rutscht der Napf beim
fressen nicht weg.
Futter & Wasserbehältnisse sollten Sie natürlich
täglich und gründlich mit heißem Wasser ausspülen -
möglichst ohne Verwendung von Reinigungsmitteln - bzw.,
wenn Sie die Näpfe mit Spühlmittel ausseifen, müssen
alle Rückstände des Reinigungsmittels entfernt sein.
Futter und Wasserbehälter sollten weder sehr hoch, noch
zu klein sein, denn Katzen stecken ungerne ihren Kopf in
ein solches Behältnis, denn so stoßen sich die
empfindlichen Schnurrhaare am Napfrand und das mögen die
wenigsten Katzen.
Wasser
Selbstverständlich sollte immer ein
Napf mit frischem, sauberem Wasser vorhanden sein.
Doch da Katzen von Natur aus "Wenigtrinker"
sind und eigendlich einen guten Feuchtigkeitshaushalt
benötigen, sollte man ihnen an mehreren Stellen im Haus
frisches Wasser anbieten.
Viele Katzen nemen dieses "Mehrangebot" gerne
an und das ist gut so, denn genug zu trinken ist für
alle Katzen wichtig.
Destilliertes Wasser ist für Katzen im übrigen
ungeeignet, zudem sollten Sie die Wasserschale nicht
direkt in die Nähe des Futters oder gar dem Katzenklo
aufstellen.
Die meisten Katzen trinken eher ungerne dort wo sie auch
fressen und das man nicht neben seiner eigenen Toilette
trinken möchte, versteht sich von alleine :-)
Milch, Milchprodukte &
Katzenmilch
Normale Milch ist für Katzen kein
Getränk, sondern ein Nahrungsmittel .
Es ist für Katzen ungeeignet, denn in normaler Milch ist
zu viel Milchzucker enthalten, welchen die Katze im Darm
nicht ausreichend verarbeiten kann und was wiederrum zu
Durchfall führen kann .
Sie tun Ihrer Katze damit also entgegengesetzt vieler
Meinungen, nichts gutes !
Katzenmilch aus dem Zoofachgeschäft ist die bessere
Wahl, da sie Laktosereduziert ist, aber es gibt auch dort
Unterschiede .
Sie sollten auf den Laktosegehalt achten und auch hier
gilt die Katze langsam daran zu gewöhnen .
Milchprodukte wie Mager-quark & Joghurt, sowie
leichter Käse sind die eine Möglichkeit, da sie weniger
Milchzucker enthalten.
Selbstverständlich sollte man nur kleine Mengen
verfüttern - und zu Beginn natürlich nur Portiönchen,
wenn die Katze eine solche Mahlzeit nicht gewohnt ist.
Eine gute Möglichkeit sind z.B. 2 EL Magerquark + 1
Eigelb (Zimmertemperatur) .
Jedoch gilt auch hier erst die Katze daran zu gewöhnen
(Anfangs nur 1 EL Magerquark + 1 Eigelb) .
Außerdem sollte man darauf achten das die Mahlzeit nicht
lange stehenbleibt (Samonellen) und alles frisch ist .
Futter, Wasser und das Katzenklo
Würden sie gerne auf dem WC speisen
und trinken ?
Na dann sollte es nicht in Frage stehen, ob Futter &
Wasser etwas in der Nähe des Katzenklos zu suchen haben
Nassfutter - wie gehts ?
Nassfutter sollte immer
Zimmertemperatur haben .
Sie sollten der Katze nicht gleich 1 große Dose öffnen,
denn dadurch trocknet das Futter ab, fängt an zu riechen,
wird ungenießbar und im Sommer können sich innerhalb
weniger Stunden Fliegenmaden im Futter einfinden.
Stellen Sie der Katze ein Menge bereit die sie innerhalb
kürzerer Zeit Stunden verzehren wird .
Den Rest der Dose sollten Sie in ein Plastiggefäß
(möglichst Tupperdose) oder ein Glas, fest verschlossen
in den Kühlschrank stellen und so die Mahlzeiten auf
mehrere Am Tag Portionieren.
Geöffnete Dosen fangen an zu oxdieren sobald sie mit
Luft in berührung kommen, wodurch Schadstoffe ins Futter
gelangen können, die wiederrum der Katze schaden können
.
Nass oder Trockenfutter - was ist
besser ?
Hier gibt es immer noch das wilde
Vorurteil, daß Trockenfutter nicht ausreichend ist,
Nierenprobleme begünstigt, nicht genug Fleischanteil hat
etc ...
Die Wissenschaft sagt jedoch etwas anderes .
Hochwertiges und gut verdauliches Trockenfutter ist nicht
schlechter als Qualitätsnassfutter .
Dabei sprechen wir hier jedoch nicht von den bekanntesten
Marken, die man häufig in der TV-Werbung sieht.
Durch minderwertige Trocken oder Nassfutter werden z.B.
Schäden der Harnwege etc eher begünstigt, denn diese
minderwertigeren Futter enthalten meist zu viele
pflanzliche Anteile (Getreide) und zu viele tierische
Nebenerzeugnisse (zu geringer Anteil an tierischem
Protein), wodurch der pH-Wert des Urins steigt und
alkalisch wird .
Katzen haben für gewöhnlich einen pH-Wert von
"bis" zu 7,0 und durch solches Futter bedingt
über diesem Wert .
Bei der Gabe von hochwertigem Trocken od. Nassfutter mit
hohem Fleischanteil bleibt der pH-Wert im Ideambereich
von 6 - 6,5 .
Durch minderwertiges Futter scheidet die Katze mehr
Feuchtigkeit über den Kot und weniger über den Urin
aus, die Folge ist eine begünstigung der Steinbildung .
Bei hochwertigem Futter wird mehr Flüssigkeit über den
Urin ausgeschieden, wodurch die Urinkonzentration
geringer ist, somit der Steinbildung vorbeugt, sowie die
Gesunderhaltung der Nieren und Harnwege fördert .
Worauf beim Futter achten
Die Hauptbestandteile der
gängigsten Katzenfuttersorten (stark beworben und in
jedem Supermarkt zu finden) sind generell "Fleisch
und tierische Nebenerzeugnisse".
Tierische Nebenerzeugnisse sind "Alle Erzeugnisse
und Nebenerzeugnisse aus der Verarbeitung von
Tierkörpern warmblütiger Landtiere".
Im Klartext heißt das schlimmstenfalls :
Die Abfallprodukte der "Menschennahrung":
Knochen, Blut, Wolle, Därme, Schnäbel usw.
Nebenerzeugnisse sind jedoch nicht automatisch Müll, es
kann sich auch um sehr gut verwertbare Innereien etc.
handeln.
Die Qualität der Zutaten erkennt man an der
Verwertbarkeit des Futters, also an der benötigten
Tagesration.
Als Faustregel :
Je niedriger die empfohlene Tagesration, je höher die
Energiedichte .
Der Verpackungsaufdruck ist oft irreführend, denn
lediglich 4% müssen von einer bestimmten Sorte Fleisch
oder Fisch enthalten sein, um das Futter derart
deklarieren zu können.
So enthält eine "Dose mit Lammfleisch" unter
Umständen 90% Schlachtabfälle anderer Tiere
(beispielsweise vom Rind).
Qualitätsbewußte Tierfutterhersteller führen die
Bestandteile des Futters detailliert auf.
Der Hauptbestandteil eines guten Katzenfutters ist also
Fleisch.
Es sollten möglichst hochverdauliche Eiweißlieferanten
wie Huhn,Hühnerleber,Truthan oder Lamm stehen .
Auf dem Etikett sind die Inhaltsstoffe absteigend nach
Gewicht aufgelistet, folglich sollte auch an erster
Stelle Fleisch angegeben sein.
Folgen dieser Angabe jedoch mehrere Proteinquellen
pflanzlicher Herkunft, könnten pflanzliche Inhaltsstoffe
und nicht Fleisch den größten Teil ausmachen.
Zudem sollte das Futter keine künstlichen Aromastoffe,
Konservierungsstoffe oder Farbstoffe enthalten .
Achten Sie auch auf leicht verdauliche beinhaltete Fette
wie Geflügelfett .
Tierische Fette sind hart und schwer verdaulich .
Bei Trockenfutter kann man sicher gehen, dass es sich
beim Hauptbestandteil um Fleisch handelt, wenn es in
getrockneter Form an erster Stelle der Inhaltsangabe
aufgelistet ist.
Die empfohlene Tagesration eines guten Katzenfutters
beträgt für eine "Durchschnittskatze" (die 4
kg auf die Waage bringt) ca 160 g (Feuchtfutter).
Zucker (Caramel etc.) schädigt Zähne und
Bauchspeicheldrüse und sollte daher im Katzenfutter
nicht enthalten sein.
Ist gutes Futter denn nicht teurer ?
Ein hochwertiges Futter kostet pro
Gramm mehr als "Supermarktsorten".
Dafür benötigt man aber eine weitaus geringere Menge,
weil die Energiedichte deutlich höher ist.
Gerade bei der Fütterung von hochwertigem Trockenfutter
zahlt man im Endeffekt weitaus weniger.
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